Plastische Gesichtschirurgie
Es heißt, das Gesicht ist der Spiegel Deiner Seele. Viele Menschen müssen unter dieser Wahrnehmung leiden. Denn wer nach einer Operation oder genetisch bedingt optisch von der Norm abweicht, hat es im Leben oft sehr schwer. Hier bietet die plastische Chirurgie Abhilfe.
In unserer
Praxis und/oder in unserer
belegärztlichen Abteilung im Malteser Krankenhaus St. Franziskus Hospital führen wir folgende Behandlungen durch:
- Das Facelifting
Das Facelift ist dann ein medizinisch motivierter Eingriff, wenn beispielsweise aufgrund von Lähmungen die Wangen hängen. In der jüngsten Zeit hat dieser Eingriff eine Revolution in der Operationstechnik erfahren. So führen wir heute zur Vorbereitung des Facelifts eine kleine „Fettabsaugung“ durch, die die Gefäße des gesamten Operationsgebiets deutlich zusammen zieht. Im Vergleich zu der herkömmlichen Technik entstehen so deutlich weniger Blutergüsse. Facelift-Patienten sind heute in der Regel schon nach rund einer Woche wieder voll einsatzfähig.
Das große Facelift wird stationär durchgeführt. Unsere Patienten bleiben für zwei bis drei Tage in unserer Krankenhausabteilung, in der wir alles tun, um den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Wir bieten die volle Sicherheit eines gut ausgestatteten Krankenhauses mit ständiger ärztlicher Überwachung und einer Intensivstation. 24 Stunden nach der Operation werden die Drainageschläuche aus dem Wundgebiet entfernt. Für weitere zwei Tage legen wir eine konfektionierte Kompressionsmaske an. Die Nähte entfernen wir ambulant in zwei Schritten: in der Regel am 7. und am 21. Tag nach der Operation. - Das Stirnlift
Das Stirnlift glättet die Haut und hebt die Augenbrauen an. Auch dieser Eingriff hat in den vergangenen Jahren eine Neuerung erfahren. Neuerdings verwenden wir eine Technik, bei der wir vor dem Vernähen unter der Haut abbaubare Widerhäkchen so am Knochen verankern, dass das Maß der Spannung feiner bestimmt werden kann und kaum Zug auf den Nähten lastet. Dies verbessert die Wundheilung deutlich und verhindert das Entstehen einer schlimmstenfalls breiten, unbehaarten Narbe in der Kopfhaut. Die Narbe hat bereits vier Wochen nach der Operation ihre alte Festigkeit wieder gewonnen. Die Häkchen hat der Körper nach etwa zwei Jahren komplett abgebaut.
Die übliche Schnittführung beim Stirnlift sollte übrigens bei Männern eher nicht angewendet werden, da sie hormonell bedingt im Laufe des Lebens immer mehr Kopfhaut zeigen. Hier reduzieren wir meistens die Stirnhaut direkt über den Augenbrauen im Verlauf einer kleinen Falte. - Oberlidplastik
Erschlaffte Oberlider, eventuell kombiniert mit einer genetisch bedingten massigen Lidkontur und herabgesunkenen Augenbrauen, lassen den vielzitierten Augenaufschlag undifferenziert, stereotyp und müde wirken. Soll eine Lidplastik durchgeführt werden, ist zunächst zu klären, ob die Lidhaut erschlafft ist (und nicht selten als leeres Hautläppchen auf den Wimpern aufliegt), ob das gesamte Lid zu massig erscheint (oft mit verstrichener Lidfalte) oder ob sich störende Buckel (häufig am Oberlid innen) bei ansonsten schlankem Oberlid vorwölben. Für alle diese Unregelmäßigkeiten wird der gleiche operative Zugangsweg gewählt. Doch werden Haut, Muskelgewebe und Fett in unterschiedlichem Maße reduziert. - Unterlidplastik
Erschlafft die Haut des Unterlids, so dass sich störende Fältchen bilden, muss lediglich etwas Haut und ggf. Muskelgewebe reduziert werden. Dies führen wir direkt unterhalb der Wimpern des Unterlids durch, so dass die Narbe in aller Regel nahezu unsichtbar wird. Sollte die Haut noch straff und elastisch sein und sich lediglich der so genannte Tränensack vorwölben, wählen wir den Zugang von der Innenseite des Unterlids, so dass keinerlei äußere Narben entstehen. Der Tränensack hat übrigens mit den Tränendrüsen, die sich im Oberlid befinden, nichts zu tun.
Unter- und Oberlidplastiken führen wir in der Regel in örtlicher Betäubung ambulant durch. Der Eingriff ist bis auf die Injektion der örtlichen Betäubung schmerzlos und dauert etwa eine bis eineinhalb Stunden - Nasenkorrekturen
Die Nase ist ein im wahrsten Sinne hervorstehendes Merkmal im Gesicht eines jeden Menschen. Sie gibt sowohl in funktioneller als auch in ästhetischer Hinsicht für viele Menschen Anlass zu Beschwerden. Die vielfältigen Störungen der inneren Nase, die beispielsweise mit Atmungsbehinderungen einhergehen können, sind Teil der kassenärztlichen Versorgung sowohl durch Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen als auch Hals-, Nasen- und Ohrenärzte.
Plastisch-ästhetische Eingriffe an der Nase werden fast ausschließlich unter Vollnarkose durchgeführt, da die Nase ein sehr empfindliches Organ ist.
Die so genannte Höckernase verursacht üblicherweise ein zu flacher Winkel des oberen, knöchernen Nasenskeletts. Dies führt am Übergang vom knöchernen zum knorpeligen, beweglichen Teil der Nase zu einem sichtbaren Höcker. Einen gering ausgeprägten Höcker können wir durch einen Eingriff von innen abgetragen. Ist der Höcker stärker ausgeprägt, muss das Nasenbein aus seiner Verankerung gelöst und umgestellt werden. In diesem Fall wird die neue Nasenform von innen mit Tamponaden und von außen mit einem speziellen Nasengips für zehn bis zwölf Tage stabilisiert. Eingriffe am knorpeligen, beweglichen Teil der Nase werden meistens wegen einer zu plumpen, zu sehr hervorspringenden („Sprungschanzennase“) oder stark gebogenen Nasenspitze durchgeführt. Hier ist in aller Regel ein so genannter „offener Zugang“ erforderlich, bei dem feine Einschnitte in beiden Nasenlöchern durchgeführt werden, die sich auf dem Nasensteg zwischen den Nasenlöchern treffen. An diesem Punkt entsteht die einzige sichtbare Narbe, die sehr unauffällig oder ganz unsichtbar gehalten werden kann. Sowie wir durch vorsichtige Modellation der verschiedenen Nasenknorpel die gewünschte Form hergestellt haben, wird die Haut in weiten Teilen unsichtbar innerhalb der Nasenlöcher wieder vernäht. Zur Unterstützung des Heilungsprozesses wird in aller Regel für zehn Tage ein stützender Pflasterverband angelegt. Nur in Ausnahmefällen müssen Tamponaden eingelegt werden, die nach etwa zwei bis drei Tagen entfernt werden.
Je nach Umfang des Eingriffs können Sie damit rechnen, nach spätestens zwei Wochen wieder Ihrer gewohnten Tätigkeit nachgehen zu können.

