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Implantologie

Die Implantologie ist der Teilbereich der Zahnheilkunde, der sich mit zahnärztlichen Implantaten (Zahnimplantaten) beschäftigt. Zahnimplantate sind in Prinzip künstliche Zahnwurzeln, die anstelle fehlender Zähne in den Kieferknochen eingesetzt werden.

Implantate werden fest im Kiefer verankert.
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Es gibt rund 80 größere Hersteller, die über 300 unterschiedliche Implantatformen herstellen. In unserer Praxis verwenden wir vornehmlich Titanimplantate, die mit einer Art Gewinde in den Kieferknochen ?geschraubt? werden. Titan verhält sich biologisch neutral (bioniert), löst keine allergischen oder Fremdkörperreaktionen aus und ist damit gut verträglich. Schraubimplantate haben den Vorteil, dass sie vergleichweise schnell einheilen.

In diesen Fällen werden Implantate eingesetzt:

  • Für den Ersatz einzelner Zähne. Herkömmlich werden Zahnlücken mittels einer Brücke geschlossen. Wird hierfür ein Implantat verwendet, müssen die Nachbarzähne nicht beschliffen werden. Bei einer optimalen Ausgangsituation und einer harmonischen Einheilung legt sich das Zahnfleisch an die Krone und nichts deutet mehr auf den Zahnverlust hin. Nicht selten erwirken wir mittels chirurgischer Eingriffe im Zahnfleisch einen ästhetischen Übergang vom Zahnfleisch zum Zahn.
  • Wenn Backenzähne von Geburt an nicht angelegt worden sind. Nach Abschluss des Kieferwachstums und kieferorthopädischer Vorbehandlung können Einzelimplantate eingesetzt werden. Auch hier bleiben die Nachbarzähne unversehrt.
  • Implantate sind besonders dann empfehlenswert, wenn größere Lücken vorhanden sind und eine normale Brücke nicht mehr einsetzbar ist. Für jeden zu ersetzenden  Zahn wird ein Implantat eingesetzt, das später eine Krone trägt. Sind die Lücken sehr groß, werden mindestens zwei Implantate als Brückenpfeiler (implantattragende Brücken) eingesetzt.
  • Weitere Einsatzbereiche für Implantate sind die sogenannte Freiendsituation und der Totalersatz. Viele Prothesenträger klagen über Druckstellen bei schlecht sitzenden Prothesen. Implantate verbessern erheblich den Tragekomfort einer Prothese. Dabei gilt: Je mehr Implantate, je größer der Wohlfühleffekt.

Vorteile von Zahnimplantaten

Die zahnärztliche Implantologie ermöglicht fast immer einen festsitzenden Zahnersatz. Hier die vielfältigen Vorteile auf einen Blick:

  • Niemand sieht, dass Sie Implantate tragen.

  • Sie spüren Ihre Implantate nicht und können alles mit ihnen essen.

  • Implantate sitzen fest und sicher. Wenn Sie sprechen oder lachen kann nichts mehr verrutschen oder herausfallen.

  • Implantate verhindern in zahnlosen Kieferbereichen den fortschreitenden Knochenabbau. Denn Kauen fördert den Aufbau und Erhalt des Kieferknochens.

  • Implantate schonen die Nachbarzähne und lassen sich auch dann einsetzen, wenn die Zahnlücke seit Jahren besteht. Dank der künstlichen Wurzeln lassen sich sowohl einzelne Zähne ersetzen als auch größere Zahnlücken schließen.

  • Implantate sind für die dauerhafte Befestigung von Zahnprothesen besonders geeignet.

  • Sogar komplett zahnlose Ober- und Unterkiefer können durch Implantate wieder mit Zähnen bestückt werden.

  • Zahnimplantate sind für alle Menschen geeignet, die ausgewachsen und gesund sind. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht.
Implantate halten Zahnreihen auch ohne Brücken.

In unserer Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterPraxis erwartet Sie ein eingespieltes Team mit über 20-jähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Implantation und der unterschiedlichen Systeme für den Knochenaufbau. Unsere Behandlung beginnt mit der Auswertung aller Bildaufnahmen, die wir mittels unseres Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterDVT-Gerät aufnehmen. Am Computer können wir die Rekonstruktion in 3D genau planen. Erst prüfen wir, ob Sie die Implantat-Materialien gut vertragen, dann führen wir die Operation in den modernen OP-Räumen unserer Praxis durch.
 
Eine zahnärztliche Implantation erfolgt ambulant bei örtlicher Betäubung. Bei diesem weitestgehend schmerzfreien Eingriff wird an der geplanten Stelle die Schleimhaut zur Seite gelegt und das Implantatbett stufenweise aufbereitet. Nach dem Befestigen des Implantats wird das Zahnfleisch vernäht. Bei guter Nachsorge durch Kühlen, Umschläge und der Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten lassen sich Komplikationen wie Schwellungen weitestgehend vermeiden. Um den Heilprozess zu verkürzen, setzen wir nach der Implantat-OP gegebenenfalls Laserstrahlen ein.

Selbstverständlich verwenden wir nur anerkannte, seit vielen Jahren getestete und verbesserte Implantatsysteme, deren Sicherheit und Haltbarkeit in Langzeituntersuchungen belegt wurde. Empfehlenswert sind Implantate aus dem sehr körperverträglichen (biokompatiblen) Metall Titan. Sie sind schrauben- oder zylinderförmig und halten höchsten Belastungen stand. Ihre speziell bearbeitete Oberfläche fördert die Wundheilung. Für diese Zeit erhalten Implantat-Patienten einen provisorischen Zahnersatz. Erst wenn das Implantat nach zwei bis sechs Monaten fest im Kiefer verankert ist, darf es mit einer Krone oder Brücke belastet werden.

Der langfristige Erfolg einer Implantation hängt vor allem von dem Kieferknochen ab, der die künstliche Zahnwurzel aufnehmen soll. Liegt der Zahnverlust schon länger zurück, haben sich Kiefer und Zahnfleisch bereits zurückgebildet. Damit sich ein neuer, leistungsfähiger Knochen bilden kann, entnehmen wir minimal-invasiv und meist ambulant ein körpereigenes Transplantat. Durch den so genannten "Sinuslift" kann der Knochen dann wieder aufgebaut werden.

Letztendlich hängt die Lebensdauer Ihrer Zahnimplantate wie die Ihrer eigenen Zähne von guter Mundhygiene und regelmäßigen Kontrollen ab. Wenn Sie Ihre Implantate auch weiterhin von unseren erfahrenen Implantologen versorgen lassen, bleiben Sie in guten Händen.

 

Praxisklinik am Ballastkai
für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Dr. Sprengel und Prof. Warnke
Ballastkai 5, 24937 Flensburg

Tel. 0461 / 140 555-0

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